11.03.2009 -
21:59 von
Moritz Homann in
Medien.
Der Mittwoch, er wird unerwartet stressig. Wenn 70 Kilometer von hier ein Amoklauf geschieht, bei dem 16 Menschen sterben, dann interessiert das nicht nur Spiegel Online und ntv, sondern auch unsere kleine Lokal-Plattform. “Hey, da gabs einen Amoklauf in Baden-Württemberg”, so geht es um kurz vor 11 los. Dann: Meldet dpa schon was? Ja, also drauf damit auf die Homepage. Wieviele Opfer? Mindestens eins, möglicherweise zwei, alles ist unklar. Bilder gibt es noch keine, Symbolbilder zu einem Amoklauf sind ein Unding, also ohne Bild. weiterlesen »
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06.11.2008 -
23:57 von
Moritz Homann in
Medien.

Peer Steinbrück erzählt Märchen. Das ist für sich genommen nicht unbedingt vermeldenswert. Diesmal tut er das aber nicht im Bundestag, sondern im Max-Liebermann-Haus am Pariser Platz in Berlin. Und er tut es auch nicht vor Angeordneten, sondern vor Schülern. Steinbrücks Märchenstunde bietet eine Steilvorlage für einen kritischen Video-Beitrag. Spiegel Online hingegen macht daraus das, was das Portal am Besten kann: Ein Steinbrück-Werbevideo. weiterlesen »
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20.10.2008 -
10:45 von
Moritz Homann in
Medien.

Wie die derzeitige Situation der deutschen Online-Medien aussieht, darüber hat sich Stefan Niggemeier Gedanken gemacht und diese in einen langen Vortrag für die DJV-Konferenz “Besser online” gepackt. Seine Hauptthese: “Die Verlage und Sender probieren im Internet gerade aus, ob es nicht auch mit weniger Journalismus geht.” Da ich als Lokal-Onlinejournalist zu der Zunft gehöre, der er in diesem Vortrag auch einen gewissen Platz einräumt, will ich mich kurz zu seinen Gedanken äußern. weiterlesen »
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31.07.2008 -
08:32 von
Moritz Homann in
Medien.
Vielleicht schrammt der Journalismus doch nicht am Krise vorbei. Auf Welt Online ist derzeit ein netter Artikel zu lesen, in dem es darum geht, dass zwei junge Briten “auf der Suche nach einem liebenswerten Osama sind”. Der Vorname Osama bin Ladens, der “weltweit für Terror und Zerstörung” steht, soll rehabilitiert werden. Dafür wollen die beiden in 50 Tagen 500 “Osamas” finden, die mit Terror und Zerstörung nichts am Hut haben. Damit soll der Ruf des Islams im Westen wiederhergestellt werden. Gute Idee – denn der Artikel der “Welt” zeigt, dass es mit dem Religionsverständnis nicht allzu weit her ist. weiterlesen »
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