“Wir haben kaum noch Kultur”, nölen manche Deutsche. Das Volk der Dichter und Denker verliert an Profil. Schlager und Volksmusik gelten als uncool, amerikanische Musik, französisches Essen und spanische Tänze werden hochgelobt, anstatt Schweinebraten zu essen und Heino zu hören. Ein wichtiger Teil unserer Kultur lässt sich dieser Tage auch wieder beobachten: Der Fasching. Oder die Fas(t)nacht, oder die Fas(t)net, oder der Karneval. Jedenfalls ziehen sich alle total bekloppt an, setzen sich in einen riesigen Saal, lauschen mittelmäßiger Mundart-Comedy und lassen sich volllaufen. Kultur? weiterlesen »
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Eigentlich ist “Faszination” das falsche Wort. Faszination klingt nach tosenden Wasserfällen, blühenden Landschaften und schillernden Seifenblasen. Vielleicht passt “Mythos” besser. Wobei es eigentlich gar kein Mythos ist. Eigentlich ist ja alles klar. Nur weiß das keiner. Oder man weiß es, und damit ist auch gut. Und die sind ja sowieso alle verrückt. Und man schüttelt den Kopf; und empört sich kurz. Und dann reichts auch wieder für ein paar Monate. weiterlesen »
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Hach, was war das früher für eine unbeschwerte Zeit. Man hatte seine ganz besonderen Interessen. Früher hat man Caps gesammelt, kennt die hier noch jemand? Diese runden Pappscheiben mit coolen Aufdrucken drauf, die man gesammelt hat. Und Slammer dazu, in allen Farben, mit Glitzer und verschiedenen Motiven. Wirklich gespielt hab ich das nie. Aber natürlich gesammelt. Warum? Tja. Wenn ich das wüsste.
Noch vor den Caps war das Tamagotchi in. Das war so etwa in der vierten Klasse. Das weiß ich noch, weil ich erst relativ spät eins bekommen habe. Meine Eltern fanden das nicht so toll (völlig zurecht). Und dann hat man das gefüttert, es im Extremfall während der Schule Mama oder Papa gegeben und denen erklärt, wie sie das denn nun zu füttern und zu versorgen haben. Trotz aller Fürsorge ist da bei mir nie wirklich was rumgekommen. Vielleicht habe ich deswegen auch kein Haustier. Vielleicht ist das auch besser so. weiterlesen »
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