Und wie man das hört
Vorgestern haben sich ein anderer DJ und ich getroffen, um ein kleines Mixtape zusammenzustellen, anderthalb Stunden House. Ein paar Tracks von ihm, ein paar Tracks von mir. Irgendwann sind wir fast fertig, es beginnt mit einigen Songs von mir, dann kommt was von ihm. Wir hören also von Anfang an, irgendwann sind meine Tracks durch, er sagt: “Alter, der Qualitätsunterschied ist ja pervers”.
Der Unterschied: Meine Tracks sind von Beatport.com, gekauft, 320 kbit/s. Seine aus dem Netz von einer Plattform, 128 kbit/s. Der Qualitätsunterschied war so immens, dass wir beschlossen haben, alle Tracks minderwertiger Qualität zu ersetzen. Speziell bei House ist höchste Qualität ein Muss. Satte Bässe, gasklare Höhen, sonst macht das keinen Spaß. Hätte selbst nie gedacht, dass man den Unterschied so massiv hört.
Das Tape ist jetzt toll geworden. Top Qualität, die Tracks voller Dynamik, alles klingt klar. Und ich weiß, dass ich weiter meine Musik kaufen werde – und das nicht nur aus Qualitätsgründen.
16.07.2009 -
08:59 von Moritz Homann in
