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	<title>Comments on: Vom Qualitätsmedium zum Profitbetrieb</title>
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	<description>Gedanken und Erlebnisse von Moritz Homann.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2009 23:08:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: okoman</title>
		<link>http://www.moritzhomann.de/2008/10/20/vom-qualitatsmedium-zum-profitbetrieb/comment-page-1/#comment-235</link>
		<dc:creator>okoman</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 22:26:53 +0000</pubDate>
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		<description>Hi!

Ich melde mich auch mal wieder :-)

Da das das eines meiner Liebligsthemen ist, wenn es um das WWW geht, werd ich mal meine Meinung dazu schreiben.
Ich denke, dass das Web im allgemeinen an Qualität verloren hat. Ursprünglich war es da, um Informationen zu verbreiten. Dies wurde immer verfeinert und verbessert, bis es ansprechende Seiten gab wie beispielsweise spiegel.de und andere.
Aber mit der Entwicklung von Blogs und Social Networking und wie sie auch heißen mögen, die ganzen &quot;tollen&quot; Web-2.0-Technologien, konnte plötzlich jeder seine Inhalte online stellen.
Sucht man jetzt etwas über Suchmaschinen, stolpert man alle Nase lang über subjektive Blogs, die zwar das gewünschte mehr oder weniger gut wiedergeben, aber letztlich meistens eher unvollständig oder falsch sind.
Zudem kommen die ganzen privaten Inhalte, die nur eine sehr kleine Gruppe an Personen interessieren.
Und es sollte vielleicht auch keinen interessieren - aber was und in welchem Maß man Informationen im Internet heraus gibt, oder wie diesbezüglich desensibilisiert wird, ist ein anderes Thema.
Was ich im Kern sagen will ist, dass dieser ganze Social-Networking-Hype nicht langfristig bestehen kann. Jemand, der in einem 2-Seiten Tutorial PHP &quot;gelernt&quot; hat, will seine eigene Community aufbauen. Dass das schief geht, ist klar. Aber auch die Projekte von alteingesessenen Programmierern gehen schief. Denn es ist zu beobachten dass viele Seiten auf der Basis entstehen: &quot;Naja, die User werden den Inhalt schon bringen&quot;. Und so setzt man eine Community auf, mit tollen Funktionen. Und wartet, dass Leute kommen und anfangen, Inhalt zu *erarbeiten*.
Aber da kann man lange warten, denn es braucht etwas, um die Leute anzulocken - und das ist und bleibt Inhalt. Im Endeffekt kommen ein paar hundert weitere Website-Leichen ins Netz.
In sofern denke ich, kann man beruhigt sein. Früher oder später wird auch der letzte merken, dass man in Zukunft wieder auf qualitativen, redaktionellen Inhalt setzen muss.

mfg oko</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi!</p>
<p>Ich melde mich auch mal wieder <img src='http://www.moritzhomann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da das das eines meiner Liebligsthemen ist, wenn es um das WWW geht, werd ich mal meine Meinung dazu schreiben.<br />
Ich denke, dass das Web im allgemeinen an Qualität verloren hat. Ursprünglich war es da, um Informationen zu verbreiten. Dies wurde immer verfeinert und verbessert, bis es ansprechende Seiten gab wie beispielsweise spiegel.de und andere.<br />
Aber mit der Entwicklung von Blogs und Social Networking und wie sie auch heißen mögen, die ganzen &#8220;tollen&#8221; Web-2.0-Technologien, konnte plötzlich jeder seine Inhalte online stellen.<br />
Sucht man jetzt etwas über Suchmaschinen, stolpert man alle Nase lang über subjektive Blogs, die zwar das gewünschte mehr oder weniger gut wiedergeben, aber letztlich meistens eher unvollständig oder falsch sind.<br />
Zudem kommen die ganzen privaten Inhalte, die nur eine sehr kleine Gruppe an Personen interessieren.<br />
Und es sollte vielleicht auch keinen interessieren &#8211; aber was und in welchem Maß man Informationen im Internet heraus gibt, oder wie diesbezüglich desensibilisiert wird, ist ein anderes Thema.<br />
Was ich im Kern sagen will ist, dass dieser ganze Social-Networking-Hype nicht langfristig bestehen kann. Jemand, der in einem 2-Seiten Tutorial PHP &#8220;gelernt&#8221; hat, will seine eigene Community aufbauen. Dass das schief geht, ist klar. Aber auch die Projekte von alteingesessenen Programmierern gehen schief. Denn es ist zu beobachten dass viele Seiten auf der Basis entstehen: &#8220;Naja, die User werden den Inhalt schon bringen&#8221;. Und so setzt man eine Community auf, mit tollen Funktionen. Und wartet, dass Leute kommen und anfangen, Inhalt zu *erarbeiten*.<br />
Aber da kann man lange warten, denn es braucht etwas, um die Leute anzulocken &#8211; und das ist und bleibt Inhalt. Im Endeffekt kommen ein paar hundert weitere Website-Leichen ins Netz.<br />
In sofern denke ich, kann man beruhigt sein. Früher oder später wird auch der letzte merken, dass man in Zukunft wieder auf qualitativen, redaktionellen Inhalt setzen muss.</p>
<p>mfg oko</p>
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