31.07.2008 -
08:32 von
Moritz Homann in
Medien.
Vielleicht schrammt der Journalismus doch nicht am Krise vorbei. Auf Welt Online ist derzeit ein netter Artikel zu lesen, in dem es darum geht, dass zwei junge Briten “auf der Suche nach einem liebenswerten Osama sind”. Der Vorname Osama bin Ladens, der “weltweit für Terror und Zerstörung” steht, soll rehabilitiert werden. Dafür wollen die beiden in 50 Tagen 500 “Osamas” finden, die mit Terror und Zerstörung nichts am Hut haben. Damit soll der Ruf des Islams im Westen wiederhergestellt werden. Gute Idee – denn der Artikel der “Welt” zeigt, dass es mit dem Religionsverständnis nicht allzu weit her ist. weiterlesen »
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Jeden Tag ist die Zeitung voller Schreibfehler. Das liegt an dummen Journalisten und nachlässigen Korrektoren, sofern diese noch nicht wegrationalisiert wurden. Deutschlehrer fassen sich morgens beim Frühstück an den Kopf, sind entsetzt über Kommasetzung, Zeitenfolge und Satzbau. Eindeutiger Vorteil der Online-Medien: Schreibfehler lassen sich bequem ausmerzen. Wenn sie denn bemerkt werden. weiterlesen »
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27.07.2008 -
13:58 von
Moritz Homann in
Allgemein.

Der durchschnittliche Öko trägt lange Haare, Birkenstock-Sandalen und ein verwaschenes, schlabbriges, unifarbenes T-Shirt. Meistens wird er von der Gesellschaft dezent ausgegrenzt und labert jeden mit Sätzen zu wie “Eh, was du da anhast, ja, das entspricht ja wieder voll dem kapitalistischen System weißte, das is echtnich in Ordnung, denkst du garnich über die Globalisierung nach eh?”. Aber es geht auch anders. weiterlesen »
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Barack Obama hat in Berlin die Massen begeistert – genauer gesagt: Mehr als 200.000 Menschen. Die gejubelt, applaudiert und USA-Fahnen geschwenkt haben. Seine Rede war gut; Obama selbst ist ein großartiger Rhetoriker. Doch bei all der Euphorie sollte nicht außer Acht gelassen werden, was der Präsidentschaftskandidat eigentlich genau gesagt hat. weiterlesen »
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