Die Dritte-Welt-Diät
Proteine, Kohlenhydrate, Ausdauertraining zwischen 120 und 140 Herzschlägen pro Minute – alles Quatsch. Naja ok, das nicht. Aber so viel Hype muss man gar nicht betreiben. Mein Tipp: Die Dritte-Welt-Diät. Die erfordert ein wenig Bewusstseinsveränderung, dafür klappts dann aber auch. Diese Diät arbeitet mit dem Dankbarkeits-Prinzip.
Ich verdiene ganz gut, also kann ich mir theoretisch jederzeit alle Leckereien reinstopfen, auf die ich Lust habe. Im Restaurant kann ich mir Tortellini alla Panna und einen Kuchen zum Nachtisch bestellen, in der Mittagspause einen Pudding essen, wenn ich Lust auf Italienisches habe, rufe ich den Pizzapoint an. Nun muss sich nur ins Bewusstsein gerufen werden, dass man selbst für die einfachsten Speisen dankbar sein muss. Dass man sie essen darf, und dass sie trotz ihrer Einfachheit doch so verdammt lecker sind. Und sollte einen doch mal der Heißhunger auf Verbotenes packen: Trinken. Damit lässt sich Hunger zumindest kurzzeitig stoppen. Und dann mit Gesundem kompensieren.
Eigentlich achte ich nur darauf, drei Mal am Tag zu essen, fettarm und ohne Süßigkeiten, abends nicht mehr viel. Ab und zu einen Salat oder einen Joghurt. Und so macht Essen richtig Spaß! Man freut sich auf die nächste Mahlzeit, selbst wenn es nicht das Leibgericht ist. Einfach, weil man wieder essen darf. Man das Privileg hat, zu essen. Ich habs da besonders leicht, weil ich einfach an das Speisenaufgebot in Ghana zurückdenken muss. Schon wird einem klar, dass selbst der Kresse-Salat mit Joghurtdressing ein Festmahl ist. Dazu noch ein wenig Sport, egal welcher Art, und schon sollte das funktionieren mit dem Abnehmen. Ich bin zwar selbst noch nicht am Ziel, aber es scheint zu werden.
Was nicht zu werden scheint, ist meine Entscheidung bezüglich MacBook oder nicht. Für einen knappen Tausender gäbe es ein gebrauchtes MacBook. Und dafür bekomme ich auch kaum ein neues Notebook mit derselben Ausstattung, jedenfalls nicht mit Bluetooth, Firewire und Webcam. Ein neues sollte bald her, mit 512 MB Ram kommt man doch nicht so wirklich weit. Nur was, das ist noch die Frage.
Dank mehrerer Webdesign-Aufträge und Sportprogramm komme ich derzeit leider auch nicht dazu, mich ausreichend dem Spanischen zu widmen. Es fehlt auch an einem vernünftigen Wortschatz. Ich frage mich ja, liebe Layouter des “PONS Powerkurs – Spanisch in 4 Wochen” ob es so schwer sein kann, den Wortschatz in einem Buch tabellarisch zu drucken. So, dass man das Spanische abdecken kann und nur das Deutsche sieht. Was ja beim Lernen hilfreich sein könnte. Scheint aber nicht vorgesehen zu sein. Muss ich mir doch jemanden suchen, der mich abfragt. Vielleicht meinen Kollegen. Obwohl der bestimmt auch eine Idee hat, wie das ganz toll mit dem Mac funktioniert. Mit “iLearnSpanish” oder so. Hasta luego.
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05.02.2008 -
23:19 von Moritz Homann in