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House für Anfänger

Geschrieben am 09.12.2007 - 16:11 von Moritz Homann in Musik.

Heute ist mal wieder so ein richtig fauler Sonntag. Ein Sonntag, an dem man auch mal über die unwichtigen Dinge nachdenken kann. Zum Beispiel, warum die Vollkornnudeln von Barilla eigentlich “Integrali” heißen. Klingt irgendwie nach Mathematik. Wobei mir auch auffällt, dass ich quasi nichts mehr aus der Schule weiß. Integrale? Was das ist, weiß ich noch, aber Berechnung – keine Chance. Man kann auch über die Unterschiede zwischen Mann und Frau nachdenken. Also, die nicht so ganz offensichtlichen. Zum Beispiel, wie unterschiedliche wir einen Pullover an- oder ausziehen. Oder das Thema digitale Spiegelreflexkameras. Frauen haben hier beim Drehen des Objektvies den Daumen unten; Männer haben ihn oben. Ich habe auch eine Theorie, warum das so ist. Aber die kann ich hier beim besten Willen nicht preisgeben.

Kommen wir zum Titel. House ist ja eigentlich eine eher primitive Musikrichtung, da will ich ja gar nicht widersprechen. Aber es gibt immer noch viele Menschen, die es trotzdem nicht verstehen. Daher hier ein paar unabdingbare Grundregeln:

  1. Maul Halten. Wir pfeifen nicht. Wir grölen nicht “Whuah, whuah!”. Und vor allem: Wir grölen kein Seven Nation Army. Ich weiß nicht, ob das ein lokales Phänomen ist ober ob das auch beispielsweise in Hauptstädten auftaucht. Ich jedenfalls könnte regelmäßig kotzen. Erlaubt: Schreien, Jubeln, sonst irgendwie Ausrasten – aber bitte kein Seven Nation Army.
  2. Breaks sind nicht zum Tanzen da. Die meisten haben den typischen Aufbau eines House-Tracks noch immer nicht verstanden. Jeder House-Track (oder zumindest 95%) bestehen aus Beats und Breaks. Beats sind das, was da so laut und bassig aus den Boxen kommt. Breaks sind Teile ohne Bass, mit Melodie oder Gesang oder sonstwas. Und dann geht es wieder mit Beats weiter. Recht primitiv eigentlich. Und diese Breaks sind auch dazu da, um mal Pause zu machen. Wer hingegen die ganze Zeit durchtanzt, verrät sich als House-Außenseiter!
  3. Mittlerweile haben Techno-Moves wie die Heckenschere, der Rasenmäher oder Catch the Star auch ihren Weg nach Pforzheim gefunden. ABER: Es sind TECHNO-Moves! Die haben bei House nichts verloren, sondern eben, wie der Name schon sagt, bei Techno. Und zu Techno zählen auch nicht Scooter und Jan Wayne, sondern Dubfire, Sven Väth und Dominik Eulberg.

Was ich außerdem toll finde: Der Suchbegriff, über den derzeit die meisten Leute hierher finden, lautet “3 men in a boat with 4 cigarettes”. Wer noch immer auf der Suche nach der Lösung ist, in den Kommentaren zum entsprechenden Beitrag steht sie: “They throw one cigarette overboard and make the boat a cigarette lighter”. Wer das nicht versteht, hat es auch nicht verdient.

Jetzt ist vier Uhr und es ist dunkel. Winter ist eine relativ ungeile Jahreszeit, vor allem, wenn es nicht schneit. Das einzig Gute am Winter ist eigentlich Weihnachten. Schön besinnlich und warm, gutes Essen und Geschenke. Gut, eigentlich könnte man das auch im Sommer machen. Aber man kann es sich ja nicht immer aussuchen.

Unterdessen bin ich noch immer nicht sicher, ob ich auf Mac umsteigen soll. Aber eigentlich ist es im Moment hauptsächlich noch eine Geldfrage. Was aber kommen wird, ist ein iPod Touch, über den (und iTunes) ich mich schonmal langsam ins Apple-System einfinden kann – alles andere kann dann kommen. Mit mehr Geld. Das Leben ist so teuer! Selbst für mich Zuhause-Wohnenden. Alle möglichen Versicherungen, neuerdings noch Rundfunkgebühren, Beiträge für dies und das. Dazu mindestens 100 Euro für Musik im Monat. Und irgendwann muss auch mal wieder Urlaub her. Inzwischen ist es draußen tiefschwarz. Ist ja deprimierend. Wieso sind eigentlich alle gegen globale Erwärmung?

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Ein Kommentar zu “House für Anfänger”

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